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Revolution

In der Realität sind wir Menschen; doch im Netz sind wir Text (im dem, was darauf folgt, werden wir wohl Bild sein, wie es scheint).
Das Ausmaß dieses Anders-Seins besitzt seine Stärken.
Und seine Schwäche: Wer im Fernsehen eine Kochsendung sieht, hat danach noch immer nichts gerochen, getan, gegessen. Analoges gilt für einen Großteil des Netzes.
Ein früher Versuch, Text zu sein, war wohl der Assoziations-Blaster.

6 Monate

Und ich vermisse den Fernseher keinen Moment. Nun gut, mittlerweile bekommen wir auch FAZ, Spiegel und Zeit. (Was Studenten wenig Geld bezahlen! Aufatmen, der Spiegel ist nicht meiner und wir auch nicht gelesen.) Dazu ein wenig Deutschlandfunk.
Ich kann mich gar nicht mehr recht erinnern, was mir das Fernsehen jemals mitgeteilt hätte. Nun gut, der Film: ja. Aber der ist ja ein anderes Medium, der Literatur näher verwandt. Internet? Immer noch eine Domäne junger, technikorientierter Männer. Das ist gut, weil ich im allgemeinen die Artikel junger, technikorientierter Männer sehr gerne mag.